RTSP Mixer

Datenschutz

Stand: 4. Oktober 2026 · English version

Die Kurzfassung. RTSP Mixer erhebt keine Daten. Es gibt kein Konto, keine Anmeldung, keine Statistik und keine Werbung. Die App spricht ausschließlich mit den Kameras, die du selbst einträgst. Es gibt keinen Server des Anbieters, mit dem sie sich verbinden könnte.

Verantwortlicher

Dominik Peuscher
c/o MDC#1496
Welserstraße 3
87463 Dietmannsried
E-Mail: business@dpeuscher.de

Was auf deinem Gerät bleibt

Alles, was du in der App einrichtest, wird auf dem Gerät gespeichert. Es verlässt das Gerät nur, wenn du eine Sicherungsdatei schreibst oder den iCloud-Abgleich einschaltest. Beides ist unten beschrieben.

Kameraadressen, Benutzernamen, Namen und Ansichten
In den App-Einstellungen des Geräts.
Passwörter der Kameras
Im Schlüsselbund des Systems, nicht in den Einstellungen.
Einstellungen wie Puffergrößen oder Alarmton
Ebenfalls nur lokal.
Rückblick und Ereignis-Clips
Die letzten Sekunden je Kamera liegen nur im Arbeitsspeicher und sind beim Beenden der App weg. Eine Videodatei entsteht erst, wenn du einen Clip teilst; in deine Fotomediathek kommt er nur, wenn du dort „Video sichern“ wählst.
Mitteilungen
Mitteilungen, etwa bei einem Geräusch, erzeugt die App selbst auf dem Gerät. Es gibt keinen Push-Dienst und keinen Server, der sie verschickt.

Verbindungen, die die App aufbaut

Zu den Kameras, deren Adresse du eingetragen hast: RTSP über TCP oder UDP, je nach Adresse auch ein fortlaufender MPEG-TS-Strom über HTTP(S) oder RTMP(S). Bild und Ton laufen direkt zwischen deinem Gerät und der Kamera, ohne Zwischenserver, Wolke oder Weiterleitung. Richtest du eine Home-Assistant-Adresse ein, um eine Kamera ohne ONVIF zu steuern, spricht die App zusätzlich direkt mit diesem Server, über die Adresse und den Zugriffstoken, die du selbst einträgst. Beides ist freiwillig; keines der beiden wird kontaktiert, ohne dass du es einrichtest.

Weil Kameras üblicherweise im selben Netz stehen, fragt das System beim ersten Start nach der Erlaubnis, Geräte im lokalen Netzwerk zu finden. Ohne diese Erlaubnis bleiben Kameras im Heimnetz dunkel.

Startest du die Kamerasuche, fragt die App die Adressen deines eigenen lokalen Netzes auf den üblichen RTSP-Ports ab und bittet gefundene Geräte um ihre ONVIF-Angaben. Die Suche läuft nur, wenn du sie antippst, und verlässt dein Netz nicht.

Die verschlüsselte Sicherung

Du kannst deine Einrichtung, also Kameras samt Passwörtern und Ansichten, in eine Datei schreiben, zum Teilen oder Aufbewahren anderswo. Freiwillig, und nur wenn du es auslöst.

Abgleich über iCloud

Ein eigener Schalter hält Kameras, Ansichten und deine geteilten Einstellungen über deine eigenen Geräte hinweg im Gleichschritt. Das ist praktisch für ein Apple TV, das keine Dateiauswahl hat. Anders als die Sicherungsdatei oben braucht dieser Weg keine Passphrase, der Schalter allein genügt. Das heißt auch: Die Einrichtung wandert dabei unverschlüsselt durch deinen privaten iCloud-Schlüssel-Wert-Speicher, denselben Vertrauensraum, den der iCloud-Schlüsselbund schon für die eigenen Schlüsselbund-Einträge der App nutzt. Der Schalter ist standardmäßig aus, die Daten liegen ausschließlich in deinem eigenen iCloud-Konto, und der Anbieter hat darauf keinen Zugriff. Der Schalter selbst wandert nie mit: Jedes Gerät entscheidet für sich, ob es teilnimmt.

Was mitwandert:

Auf dem Gerät bleibt alles, was dieses Gerät beschreibt: Zeitgrenzen und Wiederverbindungsverhalten, Audiopufferung, Lautstärke und Stummschaltung, das Wachhalten des Bildschirms, die technischen Details, das Diagnoseprotokoll, die erweiterte Wand und der iCloud-Schalter selbst.

Das Diagnoseprotokoll

Für die Fehlersuche an einer zickigen Kamera lässt sich ein ausführliches Protokoll einschalten. Es ist standardmäßig aus, schreibt in das Systemprotokoll deines Geräts und wird nirgendwohin gesendet. Es enthält Kameraadressen und Verbindungsverläufe, aber keine Passwörter.

Keine Dritten im Spiel

Die App enthält keine fremden Programmbibliotheken, keine Analysewerkzeuge, keine Werbenetzwerke und keine Absturzmelder von Dritten. Es findet kein Tracking im Sinne des App-Tracking-Transparency-Rahmens statt.

Was Apple erhebt

Der Bezug über den App Store und TestFlight läuft über Apple. Welche Daten Apple dabei verarbeitet, bestimmt Apple; es gilt Apples Datenschutzrichtlinie. Wenn du in den Systemeinstellungen dem Teilen von Analysedaten zustimmst, kann der Anbieter von Apple zusammengefasste, nicht personenbezogene Angaben zu Installationen und Abstürzen einsehen. Diese Angaben lassen keinen Rückschluss auf einzelne Personen zu.

Auch den In-App-Kauf wickelt allein Apple ab. Die App fragt nur beim App Store nach, ob der Kauf zu deinem Apple Account gehört; der Anbieter erhält weder Zahlungs- noch Kontodaten.

Deine Rechte

Die DSGVO gibt dir Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Da der Anbieter über diese App keine personenbezogenen Daten verarbeitet und keine speichert, gibt es allerdings nichts, worüber Auskunft erteilt oder was gelöscht werden könnte. Deine Daten liegen auf deinem Gerät: Sie verschwinden vollständig, wenn du die App löschst.

Für Rückfragen oder eine Beschwerde erreichst du den Verantwortlichen unter der oben genannten Adresse. Dir steht außerdem das Recht zu, dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren.

Änderungen

Ändert sich an der App etwas, das diese Erklärung betrifft, wird sie hier angepasst. Das Datum oben nennt den Stand.