RTSP Mixer

Hilfe

Stand: 4. Oktober 2026 · English version

Etwas geht nicht, oder du hast einen Wunsch?
Schreib an business@dpeuscher.de. Hilfreich sind: Kameramodell, was auf der Kachel steht, und ob es andere Kameras gleichzeitig betrifft.

Eine Kamera hinzufügen

Beim ersten Start auf Kamera hinzufügen tippen. Später findest du denselben Knopf hinter der Liste unten in der Leiste. Wähle unter Modell deinen Hersteller, dann füllt die App den Pfad der Adresse aus, und es bleiben Adresse, Benutzername und Passwort. Vorlagen gibt es für eufy, Tenda, Hikvision, Dahua, Reolink und Axis. Die noch nicht an einer echten Kamera geprüften sind in der Auswahl gekennzeichnet.

Steht dein Modell nicht dabei, nimm Eigene URL und trage die vollständige RTSP-Adresse ein, etwa rtsp://192.168.1.64:554/stream1. Wo du sie findest, steht meist in der App oder Weboberfläche der Kamera unter „RTSP“.

Wenn eine Kachel dunkel bleibt

Welche Kameras funktionieren

Alles, was RTSP spricht, über TCP oder UDP, mit H.264 oder H.265 für das Bild und AAC, G.711 oder L16 für den Ton. Anmeldung per Digest oder Basic. Ab Version 1.2 außerdem fortlaufende MPEG-TS-Ströme über HTTP(S) und RTMP(S), etwa aus go2rtc oder einem eigenen Server.

Die Adresse musst du nicht kennen: Im Netz suchen findet, was im eigenen Netz auf den üblichen RTSP-Ports antwortet, und übernimmt bei ONVIF-Kameras gleich die Steuerung. Für eufy, Tenda, Hikvision, Dahua, Reolink und Axis füllen Vorlagen die Adresse aus. Die Pfade stehen auch unter RTSP-Adressen für IP-Kameras.

Ansichten

Eine Ansicht ist eine gesicherte Auswahl von Kameras samt Spaltenzahl. Damit wechselst du mit einem Tipp zwischen „Nacht“ und „Garten“. Kameras außerhalb der aktiven Ansicht werden getrennt und belasten dann weder das Netz noch die Kamera. Die Reihenfolge in der Ansicht bestimmt, wo eine Kamera auf der Wand liegt, oben links zuerst.

Ton

Alle Kameras laufen in dieselbe Mischung. Lautstärke und Stumm gibt es je Kamera auf der Kachel, ein Knopf in der Leiste schaltet alles stumm. Die Lautstärketasten des Geräts bedienen die gemeinsame Ausgabe.

Bei gesperrtem Bildschirm läuft der Ton weiter, das Bild nicht. In diesem Zustand holt die App nur noch die Tonspur, das spart Akku und Daten. Eine Kamera, die du nur hören willst, etwa ein Babyphone, kann dauerhaft auf Nur Ton stehen. Der Schalter dafür ist im Kamera-Editor.

Wenn das Bild ruckelt

Niedrigste Latenz in den Einstellungen zeigt jedes Bild, sobald es ankommt. In einem unruhigen WLAN kann das ruckeln. Schaltest du es aus, hält die App einen kleinen Puffer: ruhigeres Bild, etwas mehr Verzögerung. Für eine einzelne Kamera lässt sich das auch in ihrem Editor einstellen.

Eine Kamera frei, die Wand einmal

Eine Kamera läuft kostenlos, so lange du willst. Mehrere Kameras gleichzeitig mit gemischtem Ton laufen nach jedem Start der App eine Minute lang. Danach läuft eine Kamera weiter, die anderen Kacheln zeigen ein Schloss. Im Bild im Bild, das es auf iPhone und iPad gibt, zeigen die gesperrten Kameras dasselbe Schloss.

Ein einmaliger Kauf hebt die Minute dauerhaft auf. Ein Abo gibt es nicht. Du findest ihn unter Einstellungen › Mehrere Kameras gleichzeitig, zusammen mit Kauf wiederherstellen für ein neues Gerät oder nach einer Neuinstallation. Der Kauf gehört zu deinem Apple Account und gilt auch auf iPad, Apple TV und Mac.

Den Apple TV einrichten

Auf dem Fernseher lassen sich Adressen kaum sinnvoll tippen. Die einfachste Einrichtung kommt deshalb vom iPhone oder iPad.

Beide Geräte müssen bei derselben Apple-ID angemeldet sein. Der Abgleich löscht nie etwas, nur Neues und Geändertes wandert. Eine Kamera lässt sich auch direkt auf dem Fernseher eintippen, wenn das lieber ist; beide Wege funktionieren, und sobald der Schalter an ist, bleibt alles im Gleichschritt.

Auf dem Fernseher blendet ein Wisch nach oben die Leiste mit Ansichten, „alles stumm“ und Einstellungen ein; ein langes Drücken auf einer Kachel öffnet stumm, anhalten und neu verbinden.

Eine Kamera drehen: ONVIF und Home Assistant

Eine Kamera mit motorisiertem Kopf lässt sich im Vollbild aus der App drehen: schwenken, neigen, gespeicherte Positionen und Nachtsicht, soweit die Kamera sie anbietet. Kameras, die ONVIF sprechen, werden direkt gesteuert, ohne weitere Einrichtung außer dem ONVIF-Port im Kamera-Editor. Kameras ohne ONVIF (etwa eufy) lassen sich stattdessen über Home Assistant steuern, sofern Home Assistant selbst sie steuern kann.

Die Einrichtung liegt an zwei Stellen:

  1. In Home Assistant muss die Kamera zuerst dort unter Kontrolle sein. Kameras mit eigener Integration (Reolink, Tapo, Amcrest und andere) bringen meist schon button.*-Entitäten für Schwenk/Neige und ein select.* für Positionen mit. Für eufy Security liefert die eufy_security Custom-Integration (installiert über HACS) genau das. Gibt es gar keine Integration, tut es auch ein Home-Assistant-Skript oder eine Automation, die als button- oder select-Entität endet. Der App ist es gleich, was dahintersteckt.
  2. In der App unter Erweitert › Kamerasteuerung der Kamera Home Assistant wählen, die Kamera-Entität auswählen. Die App schlägt dann passende Schwenk-, Neige-, Positions- und Nachtsicht-Entitäten desselben Geräts vor. Jede lässt sich einzeln ändern. Ein langlebiger Zugriffstoken aus Home Assistant (Profil › Sicherheit) kommt einmal unter Einstellungen › Home Assistant hinein, für alle Kameras gemeinsam. Bei eingeschaltetem iCloud-Abgleich kommen Adresse und Token von selbst auf deinen anderen Geräten an, auch auf einem Apple TV, das gar keine Oberfläche dafür hat.

Ein gehaltener Pfeil in der App wiederholt den zugrundeliegenden Knopfdruck, solange gehalten wird, genau wie ein gehaltener Druck im eigenen Bedienfeld von Home Assistant.

Token entfernen und widerrufen

Das Token-Feld zu leeren entfernt den Token nur von diesem Gerät. Deine anderen Geräte behalten ihren, und die Kopie in deinem iCloud-Konto bleibt ebenfalls liegen. Eine bewusste Löschung wird nicht als Anweisung gelesen, die anderen Geräte auszusperren. Was eine Löschung deshalb nicht tut: den Token entwerten. Gültig bleibt er, bis du ihn in Home Assistant widerrufst, unter deinem Profil › Sicherheit › Langlebige Zugangstoken. Nur dort wird ein Token wirklich zurückgezogen.

Einen dort widerrufenen Token erkennt die App als solchen: Sind zwei Geräte mit verschiedenen Adressen oder Token eingerichtet, probiert sie beide Zugänge und behält den funktionierenden. Ein widerrufener Token wird als abgelehnt gemeldet und nicht als funktionierend, und ein funktionierender Zugang wird nie still ersetzt. Ist keiner von beiden erreichbar, etwa weil das iPhone in diesem Moment kein Netz hat, ändert sich gar nichts und das Gerät behält, was auf ihm eingetragen ist.

Was die App nicht kann

Datenschutz

Die App erhebt keine Daten und spricht mit keinem Server des Anbieters. Die Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.